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Mythos Ferrari

Ferrari Collection

Ferrari F310 (Eddie Irvine)
Ferrari
Zylinder: 10 als Vmit 75 Grad Gabelwinkel
Hubraum: 2998
Leistung: ca. 650 PS
bei: 15.500/min
Bauzeit: 1996
Stückzahl:
Karosserie:

Der 310 begründete eine neue Ära bei Ferrari. Das Unternehmen verabschiedete sich von den Zwölfzylindermotoren und baute den ersten Zehnzylinder in der Formel 1. Die Italiener hatten dabei das Handicap, dass Hauptkonkurrent Renault schon wesentlich mehr Erfahrung mit dieser Triebwerkskonfiguration hatte und dementsprechend die Formel 1 dominierte. 1996 stiess auch Michael Schumacher zur Scuderia, so dass Rennleiter Jean Todt unter doppeltem Druck stand. Auffälligstes optisches Merkmal des F310 war die ausgeprägte, wulstförmige Cockpitbegrenzung. Insider vermuten, dass Ferrari in dieser Saison rund 200 Triebwerke benötigte, um die entsprechenden Erfahrungen mit dem neuen Motor zu sammeln. Während die Leistung sich schnell als konkurrenzfähig erwies, haperte es mit der Zuverlässigkeit des 310. Schumacher und Irvine mussten häufig wegen technischer Defekte das Rennen vorzeitig beenden. In der von Ferrari selbst als Lehrjahr bezeichneten Saison gelang es Michael Schumacher jedoch, drei Rennen zu gewinnen und damit das beste Ergebnis seit 1990 zu erzielen. Sein Kollege Eddie Irvine fügte sich harmonisch ins Team ein und bestätigte mit hervorragenden Leistungen seine weitere Verpflichtung bei Ferrari.