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Mythos Ferrari

Ferrari Collection

Ferrari 250 GT „Tour de France”
Ferrari
Zylinder: 12 als V mit 60 Grad Gabelwinkel
Hubraum: 2953
Leistung: 235 – 260 PS
bei: 7.000/min
Bauzeit: 1957 – 1959
Stückzahl: 18
Karosserie: Scaglietti

Enzo Ferrari empfand es als persönlichen Affront, dass Armando Zampeiro 1955 die italienische Sportwagenmeisterschaft ausgerechnet mit einem Mercedes 300 SL gewonnen hatte. Zudem tat sich die Fédération Internationale d’Automobile schwer, nach der Tragödie von Le Mans, bei der 1955 86 Menschen zu Tode gekommen waren, ein neues Reglement für GT-Fahrzeuge zu finden. Für den Genfer Salon 1956 bereitete Ferrari zwei Prototypen des neuen GT-Autos vor, das Pinin Farina gezeichnet hatte. Wieder lag die praktische Ausführung bei Scaglietti, der ab 1957 eigene Intentionen bei der Modifikation der Karosserie einfliessen liess. Der 250 GT erfüllte sportlich alle Erwartungen, die Enzo Ferrari in ihn gesetzt hatte. Dazu trugen unter anderem ein Klassensieg bei der Mille Miglia 1957 bei, zwei Siege bei den 12 Stunden von Reims und Siege von 1957 bis 1959 bei der Tour de France durch Olivier Gendenbien und Lucien Bianchi. Da 1956 bereits der spanische Marquis Alfonso de Portego das Rennen gewonnen hatte, erhielt der 250 GT den Beinamen „Tour de France“. 1956 karossierte auch Zagato zwei 250 GT TDF, die sich vor allem durch die charakteristischen Erhebungen des Daches auszeichneten.