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Mythos Ferrari

Ferrari Collection

Ferrari 125 S
Ferrari
Zylinder: 12 als V mit 60 Grad Gabelwinkel
Hubraum: 1498
Leistung: ca. 90 PS
bei: ca. 90 PS
Bauzeit: 1947
Stückzahl:
Karosserie:

In den Trümmern und der Agonie der unmittelbaren Nachkriegszeit schienen die technischen Ansprüche, die Enzo Ferrari beim Bau seines ersten eigenen Fahrzeuges anstellte geradezu anmassend. Das Auto musste einen Zwölfzylindermotor aus Leichtmetall mit zwei obenliegenden Nockenwellen erhalten, wobei die Zahl 125 den Inhalt eines einzelnen Zylinders bezeichnete. Gioacchino Colombo erfüllte die Vorgaben Ferraris mit einem technischen Meisterwerk dessen Potential Anfang der 60er Jahre im GTO mit drei Litern Hubraum und 300 PS gipfelte. Die Colombo-Motoren zeichneten sich zudem durch ungewöhnliche Zuverlässigkeit aus. Schon beim ersten öffentlichen Auftritt seines Autos ging das Kalkül Ferarris auf. Der Zwölfzylinder bereicherte die Rennszene mit einem unverwechselbaren Klang wie er schliesslich für Jahrzehnte nicht mehr wegzudenken war. Die beiden 125 S mit den Fahrgestellnummern 01C und 02C nahmen am 11. Mai 1947 an ihrem ersten Rennen in Piacenza teil. Franco Cortese gewann zwei Wochen später den „Gran Primo di Caracalla“ und holte damit den ersten Rennsieg für die junge Marke.